Unter Tumoren versteht man Gewebsneubildungen, welche sowohl gutartig als auch bösartig sein können. Je nach Ausdehnung der Veränderung kann die Entfernung in örtlicher Betäubung oder in Zusammenarbeit mit dem Landeskrankenhaus stattfinden.

Die Abklärung der Tumoren umfasst eine bildgebende Diagnostik und eine Probebiopsie. Gerne beraten wir Sie bei allfälligen Neubildungen in Ihrer Mundhöhle oder in Ihrem Gesicht.

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Die Mundschleimhaut unterliegt im Laufe des Lebens Veränderungen. Ursprünglich zeigt sich die Schleimhaut rosig und gut von Speichel befeuchtet. Dennoch kann es durch krankheitsbedingte Einflüsse oder äußere Einflüsse wie Rauchen, schlecht sitzende Prothesen oder andere Schadstoffe zu Veränderungen der Schleimhaut kommen.

Dabei können sich die veränderten Stellen als weißliche oder rötliche Flecken oder nicht abheilende Verletzungen darstellen. Grundsätzlich gilt, dass jede Veränderung, die nicht innerhalb von 4 Wochen von selbst abheilt, untersucht werden sollte. Obwohl nicht jede Veränderung gefährlich ist, können auf dem Boden von Schleimhautveränderungen bösartige Krebserkrankungen entstehen.

Daher empfiehlt es sich neben den regelmäßigen Zahnarztbesuchen eine Kontrolle bei verdächtigen Läsionen beim Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen durchzuführen. Neben einer Kontrolle können wir bei Bedarf eine Probebiopsie durchführen um eine endgültige Diagnose zu stellen.

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Für das Einbringen von Implantaten sind eine bestimmte Breite und Höhe des Kieferknochens Voraussetzung. Unterschreitet Ihr Kieferknochen dieses Knochenvolumen, so ist ein Aufbau des Knochens notwendig. Dieser Aufbau kann je nach Ausgangssituation vor der Implantation notwendig werden oder bei kleineren Defekten zeitgleich möglich sein. Mit Hilfe der aufbauenden Techniken werden Implantate auch in schwierigeren Ausgangssituationen möglich.

Grundsätzlich kann der Aufbau mit eigenem Knochen oder mit künstlichen Knochenersatzmaterialien bzw. einer Kombination aus beidem durchgeführt werden. Eigener Knochen kann aus angrenzenden Kieferbereichen gewonnen werden oder von extraoralen Bereichen wie der Hüfte. Für die künstlichen Knochenersatzmaterialien steht heute eine Vielzahl von Produkten zur Verfügung. Welche dieser Techniken oder Materialien für Sie die beste Alternative darstellen, hängt neben Ihren persönlichen Vorstellungen von den anatomischen Gegebenheiten ab. Die anatomischen Ausgangsvoraussetzungen werden durch eine präoperative Operationsplanung mit hochauflösender, strahlungsarmer 3-D-Röntgentechnik - der digitalen Volumentomographie (DVT) - durchgeführt.

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Dental-Implantate, also künstliche Zahnwurzeln, stellen eine essentielle Behandlungssäule in der prothetischen Versorgung und damit in der Wiederherstellung der Kaufunktion dar. Diese schraubenförmigen Anker bestehen heute vorwiegend aus Titan oder Keramik (Zirkonoxid). Allergische Reaktionen gegen Titanimplantate wurden bis heute noch nicht nachgewiesen.

Die Implantate werden bei erfolgreicher Einheilung vom Knochen ummauert und sind somit fest mit dem Knochen verbunden. In der wissenschaftlichen Literatur werden heute bei ausreichendem Knochenangebot Erfolgsraten für dentale Implantate von über 95% nach 10 Jahren angegeben.

Individuelle Beratung und Planung

Eine Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Implantation ist die enge Kooperation zwischen Ihrem Zahnarzt und unserem Team der Ordination für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Die knöcherne Einheilung des Implantates alleine stellt noch kein Erfolgskriterium dar, sondern auch die anschließende Versorgbarkeit der Implantate mit Kronen oder Prothesen muss durch eine gute Planung der Lage der Implantate gewährleistet sein.

Daher soll in einem ersten Beratungsgespräch das Behandlungsziel definiert werden. Dieses Ziel berücksichtigt Ihre persönliche Situation und ihre Vorstellungen über eine ideale prothetische Versorgung, sowie ihre anatomische Ausgangssituation, das Behandlungskonzept Ihres Zahnarztes und die heute vorhandenen technischen Möglichkeiten.

Zur Ermittlung Ihrer anatomischen Ausgangssituation wird eine Operationsplanung mit hochauflösender, strahlungsarmer 3-D-Röntgentechnik, der digitalen Volumentomographie (DVT) durchgeführt. Hiermit kann geplant werden ob ein Knochenaufbau notwendig ist oder nicht, es können die Implantatpositionen simuliert und bildgesteuerte Bohrschablonen angefertigt werden.

Die Wahl des geeigneten Implantatsystems sollte gemeinsam mit Ihrem Zahnarzt festgelegt werden. Heute gibt es unzählige Implantatsysteme auf dem Markt. Dennoch sollte man auf die Erfahrung mit Implantaten der führenden Implantathersteller bauen und so von den langjährigen Entwicklungen profitieren.

Professionelle operative Versorgung

Die implantologischen Eingriffe werden in aller Regel in örtlicher Betäubung durchgeführt. Unter Zuhilfenahme unserer modernen Ausstattung versuchen wir eine gewebeschonende und schmerzfreie Behandlung durchzuführen. Auf Wunsch kann der Eingriff auch in Sedierung oder Narkose durchgeführt werden.

Prothetische Versorgung und Nachbetreuung

Die postoperative Nachbehandlung bis zur Einheilung der Implantate erfolgt in unserer Ordination. In der Regel wird nach 7-10 Tagen das Nahtmaterial entfernt. Je nach Situation wird nach ca. 3-6 Monaten die knöcherne Einheilung durch eine Röntgenaufnahme überprüft. Bei erfolgreicher Einheilung wird das Implantat in einem kleinen Eingriff freigelegt und das Zahnfleisch für die prothetische Versorgung vorbereitet. Die abschließende prothetische Versorgung und langfristige Nachbetreuung wird Ihr Zahnarzt übernehmen. Trotzdem würden wir uns freuen, wenn sie nach Durchführung der prothetischen Versorgung uns nochmals in der Ordination besuchen würden, damit wir mit Ihnen besprechen können inwieweit wir helfen konnten Ihre Wünsche und Vorstellungen zu erfüllen. Gelegentlich kann es auch notwendig werden korrigierende Eingriffe am Zahnfleisch durchzuführen.

Konnten wir Ihr Interesse an einer implantologischen Versorgung wecken?  Gerne beraten wir Sie individuell: Hier können sie Kontakt mit uns aufnehmen